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Quelle:Badische Zeitung vom Mi, 10. Oktober 2018 (Werner Schnabl)

Gaudi auf der Schlosswiese


Die zehnte Seilziehmeisterschaft in Hecklingen gewann die heimische Feuerwehr.


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Die "Dirndlmaidli" in Action


KENZINGEN-HECKLINGEN. Zünftige Blasmusik, Männer in Krachledernen, Frauen im Dirndl. Bayrisches Flair machte sich am Wochenende in einem Festzelt unter der Burg Lichteneck mit jeder Menge Gaudi breit. Mit Hax‘n, Weißwürsten, Brez‘n und dem Maß Festbier war der kulinarische Rahmen abgesteckt. Die zehnte Seilziehmeisterschaft gewannen die Hecklinger Feuerwehrleute.

Der Wettergott muss ein Sympathisant mit dem Ortsteil sein, umschrieb ein Gast das Geschehen am Rande des mit mehr als 500 Gästen vollen Festzelts. Vor dem Zelt gab es weitere Stände. Musikvereins-Vorsitzender Christian Hirschbolz schätzte dort nochmals mehr als 200 Besucher.

Zu einem Oktoberfest gehören Lederhosen und Dirndl. Der Hecklinger, der etwas auf sich hält, trägt deshalb Tracht. Identisch fiel die textile Ausstattung der Bubetäler aus, die von der Bühne herab musikalisch für ausgelassene Heiterkeit sorgten. Das Publikum bewies Beweglichkeit: bei den Schunkelrunden, beim Tanz und beim Mitsingen. Die Herbolzheimer Combo ist von der Schlosswiese nicht mehr wegzudenken: Bajuwarisches Outfit auf badischem Terrain ist an diesem Samstagabend der Schlüssel zum Erfolg. "O zapft is" hieß es dann vom Thekenpersonal.

Die Hauptattraktion bildete die Seilziehmeisterschaft mit einem kleinen Jubiläum. Sechs kräftige Teams nahmen an der zehnten Auflage teil. Nach zwei Vorrundenwettkämpfen standen sich die Feuerwehren aus Hecklingen und der Kernstadt im ersten Halbfinale gegenüber, das mit einer Blitzattacke zugunsten der Lichtenecker endete. Der Männergesangverein schlug in der zweiten Vorschlussrundenbegegnung kräftige Töne an, doch ging ihm mit zunehmender Dauer die Puste aus. Das nutzte der Schützenverein aus Malterdingen, der ebenfalls ungeschlagen ins Finale einzog.

Die "Dirndlmaidli" hatten beim Wettstreit um den fünften Platz alle Verehrer auf ihrer Seite. Der Sportverein hatte deshalb wenig Zugkraft entgegenzusetzen. Unter tosendem Beifall siegten die Trachtenträgerinnen. Moderator Johannes Röderer forderte die bärenstarken Formationen zum finalen Auftritt. Schnelligkeit und Ausdauer sicherten den Hecklinger Wehrmännern ihren Sieg über die Schützen aus der Nachbargemeinde.

Die Töne wurden am Sonntag, dem Tag der Blasmusik, etwas dezenter. Sie machten das Festwochenende rund.




Quelle:Badische Zeitung vom Mo, 03. September 2018 (Helmut Hassler)

Stimmung auf dem Schlossareal


Mit Musik, Gesang und Ehrengästen wurde am Samstag das 7. Hecklinger Schlossfest eröffnet.


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Musikverein und Männergesangverein umrahmten die Eröffnung des Schlossfestes musikalisch. (Foto: Helmut Hassler)


KENZINGEN-HECKLINGEN. Rechtzeitig zum 7. Hecklinger Schlossfest kehrte nach dem verregneten Freitag am Samstag der Spätsommer zurück. Zusammen mit Ehrengästen und vielen Besuchern eröffnete Ortsvorsteher Hubert Herr am Samstagabend das dreitägige Fest auf dem Schlossareal unterhalb der Burgruine Lichteneck.

Unter den Gästen waren unter anderem ehemalige Bürgermeister und Ortsvorsteher aus den benachbarten Gemeinden sowie Karl Eschbach, der Ehrenbürger der Stadt Kenzingen. Bürgermeisterstellvertreter Günter Krug sprach Grußworte, ebenso wie Uwe Epperlein, Bürgermeister der Stadt Hecklingen im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt, der zusammen mit seiner Familie zum Schlossfest nach Hecklingen gekommen war. Er überreichte Ortsvorsteher Hubert Herr eine Salzlandkiste mit typischen Produkten aus dem Salzlandkreis. Hubert Herr begrüßte außerdem eine größere Abordnung aus Abersfeld, einem Ortsteil der Gemeinde Schonungen im Landkreis Schweinfurt, die am Samstag beim Schlossfest zu Gast war. Herr bedankte sich bei den zahlreichen Helfern der Vereinsgemeinschaft, die für ein schönes Ambiente im und rund um den Schlosshof gesorgt hatten, sowie bei den Sponsoren.

Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung vom Hecklinger Musikverein unter der Leitung von Bernhard Striegel und dem Männergesangverein "Lichteneck" unter der Leitung von Albert Eschbach. Später dann, als ab 20 Uhr die Riegeler Band Götz ’N Moritz mit Rock, Pop und Oldies die Gäste unterhielt, war der Schlosshof schnell mit etwa 600 bis 700 Besuchern gefüllt, die sich von den kulinarischen Angeboten der sechs Vereine der Vereinsgemeinschaft verwöhnen ließen oder die Gelegenheit zum Tanzen nutzten.




Quelle:Badische Zeitung vom Mi, 05. September 2018 (Helmut Hassler)

Schlemmen, Schwofen, Singen


Beim dreitägigen Hecklinger Schlossfest war für Unterhaltung gesorgt.


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Auch die Bezirkskapelle Lustige 50er war mit von der Partie. (Foto: Helmut Hassler)


KENZINGEN-HECKLINGEN. Nach dem gelungenen Auftakt zum Hecklinger Schlossfest am Samstag mit Musik von Götz ’N Moritz im vollbesetzten Schlosshof (BZ vom Montag) begann der Festsonntag mit einem gut besuchten ökumenischen Gottesdienst. Am Montagabend klang das Fest – wieder mit Musik – aus.

Die beiden Pfarrer Uwe Röskamp von der evangelischen Kirchengemeinde Malterdingen und Klaus Fehrenbach von der Seelsorgeeinheit Kenzingen gestalteten den Gottesdienst am Sonntag gemeinsam und gingen dabei auch auf die Ereignisse in Chemnitz ein. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Malterdingen unter der Leitung von Barbara Schnorbach und von einer Musikgruppe aus Hecklingen.

Danach spielte der Musikverein Malterdingen unter der Leitung von Michiel Oldenkamp zum Frühschoppenkonzert. Seit 28 Jahren gibt es die Bezirkskapelle Lustige 50er mit Musikern aus dem Breisgau, die am Nachmittag mit Polkas, Märschen und volkstümlichen Liedern das Publikum erfreuten. "Eigentlich müssten wir nach den vielen Jahren mittlerweile ,Die lustigen 70er’ heißen", sagte Dirigent Wolfgang Schaudt schmunzelnd.

Auch für Kinder war einiges geboten. Michael Bach, "Der Entenmann" aus Emmendingen, sorgte am Sonntag mit seinen musikalischen Vorführungen für Unterhaltung. Außerdem gab es hinter dem Schloss eine Spielecke und am Montag einen Kindernachmittag.

Am späten Sonntagnachmittag hatte der Musikverein Sasbach unter der Leitung von Uwe Wachtmeister seinen Auftritt. Am Abend gab es Tanz und Unterhaltung mit dem Schorli-Tanzorchester.

Nach dem Mittagessen am Montag im vollen Schlosshof lud das Duo Romantica zum Volksliedersingen ein. Abends zum Ausklang spielte die Band Soul’s Back in Town Soul, Rock und Pop.

Über die drei Festtage gab es im Schlosskeller und im Treppenhaus des Schlosses eine Kunstausstellung unter dem Titel "Kunst im Schloss", bei der die Künstlerinnen Rita Köllemann, Annette Werner, Simone Valenzuela, Rosemarie Wehrle und Katharina Röderer-Striegel 80 bis 100 ihrer Lieblingswerke zeigten. Zudem hatten Annette Stark ihr Atelier und Eve Lynberg ihr Studio für Brautfrisuren, Make-Up, Fotografie und Hochzeitsevents geöffnet.

Sehr zufrieden mit dem Ablauf und mit den Besucherzahlen zeigten sich Ortsvorsteher Hubert Herr und Karl Burkhart von der Vereinsgemeinschaft am Montagabend. "Wir sind bei der Essensausgabe manchmal an unsere Grenzen gestoßen", sagte Karl Burkhart. So waren am Montagabend einige Angebote der Speisekarte ausverkauft. Acht Schichten mit je 35 Personen waren über die drei Tage im Einsatz – hinzu kam die Arbeit für Auf- und Abbau.

Karl Burkhart und Hubert Herr dankten allen Beteiligten, darunter den Frauen, die für den Blumenschmuck auf dem Festgelände gesorgt hatten.