Herzlich Willkommen auf der Website des MGV Lichteneck Hecklingen 1888 e.V.

Quelle: Wochenbericht Ausgabe 11 vom Mittwoch, 14.03.2017 (Werner Schnabl)

Mit Lust und Laune bei der Sache


Hecklingen. Der Männergesangverein Lichteneck feiert in diesem Jahr noch sein 130-jähriges Bestehen. Zuvor galt es in der Jahresversammlung, Rückschau über die vielen Ereignisse in 2017 zu halten. Das Konzert-Jahr war mit vielen Auftritten gespickt. Dirigentin Jeannette Bastian hatte bei den Proben und Auftritten nichts auszusetzen.


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Mit neuen Kräften und alten Tugenden rüstet sich der MGV Lichteneck zu seinem Jubiäum, das zur Jahresmitte stattfindet.


Die Vorstandsarbeit auf mehrere Schultern zu verteilen, hat sich bestens bewährt. Für die Verwaltungsangelegenheiten war Andreas Hämmerle zuständig. Der Sprecher legte Zeugnis über ein umfangreiches Jahr ab, das neben konzertanten Aufgaben auch gesellige Treffs beinhaltete. Von 111 Mitgliedern gehen allerdings nur 29 aktiv der Sängerleidenschaft nach. Elf Ehrenmitglieder und ein Ehrendirigent sind weiterhin den Lichtenecker treu. Gleich zweimal lud man in den Proberaum des Unteren Schlosses zur Karaoke-Party ein. Die Konzertkritiken bei den Gastspielen in Malterdingen und Gündlingen fielen positiv aus.

Der letzte von Bernhard Müller verfasste Finanzbericht wies ein Überschuss von 2.000 Euro aus. Bei den Gartentagen und dem Fahnenhock wurden die höchsten Gewinne erzielt.Nach 10-jähriger Tätigkeit zog sich Müller auf eigenen Wunsch in die zweite Reihe zurück. Die Kassenrevision deckte keinerlei Mängel auf.

Das größte Kompliment kam von der Chorleiterin, die seit mehr als zwei Jahren in Hecklingen tätig ist. "DasEnsemble ist in einer sehr guten Verfassung". Die im letzten Herbst erlittene Durststreckewar ab der Jahreswende ad acta gelegt. Aktuell erlebt Jeannette Bastian eine unglaublichintensive Phase. Alle Sänger sind mit Lust und Laune bei der Sache, wohlwissend, dass das hauseigene Jubiläum ansteht.

In Vollbesetzung ist der Chor stimmgewaltig, doch seien neue Gesichter erwünscht. Eine Singgemeinschaft stirbt, wenn keine neuen Stimmlagen integriert werden.Aus diesem Grund wünsche sie sich eine intensivereMundpropaganda in Sachen klanglicherVerstärkung. Der Verein verfüge über eine ausgewogen gute Altersstruktur.

Ergebnis der Wahlen Johannes Seng obliegt die Chorbetreuung. In seinem Bericht wurde an die Höhepunkte im abgelaufenen Jahr nochmals erinnert. Für sehr guten Probenbesuch wurden Stefan Götz und Johannes Seng gewürdigt. Die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte durch Bürgermeister Matthias Guderjan. Er dankte seitens der Stadt für die vielfältigen gesellschaftlichen Aufgaben, die der MGV übernehme.

Bernhard Müller kandidierte nach zehn Jahren als Rechner und Vorstand für Finanzen nicht mehr. Die Versammlung wählte Walfried Müller einstimmig zum Nachfolger. Stellvertreter bleibt Peter Meier.

Auch die Chorbetreuung bleibt in bewährten Händen von Johannes Seng und David Lodemann. Patrick Hirschbolz unterstützt Andreas Hämmerle alsVerwaltungsvorstand. Der Vorstand wird mit Notenwart Leo Strittmatter und einem 4-köpfigen Beisitzergremium komplettiert. Die Fahnenabordnung bilden unverändert Eugen Götz, Mathias Hämmerle und Stefan Götz.Werner Seng und Amand Müller wurden von der Versammlung im Amt als Kassenprüfer wiedergewählt.

Bernhard Müller wurde für seine Verdienste geehrt. Als ehemaliger Bankangestellter war er eine Idealbesetzung, so Andreas Hämmerle in seiner Laudatio.

Ortsvorsteher Hubert Herr dankte ebenso wie Joachim Striegel als Sprecher der Vereinsund Schlossgemeinschaft für das gute Miteinander. Gleichlautendes kam vom Johannes Röderer seitens des Musikvereines und von Annemarie Klimmek, die als Vertreterin der katholischen Pfarrgemeinde dem MGV für das Mitwirken bei kirchlichen Veranstaltungen dankte. Pfarrer Andreas Hansen dankt im Namen der evangelischen Pfarrgemeinde, in deren Kirche die Sänger am 29. April den Gottesdienst mitgestalten.

In seinen Schlussworten blickte Hämmerle auf den 130. Geburtstag voraus. Die musikalischen Höhepunkte sind ein Kirchenkonzert am 6. Mai in Malterdingen sowie das Jubiläumfest am 29./30. Juni in Hecklingen.




Quelle: Badische Zeitung vom Dienstag, 08. Mai 2018 (Werner Schnabl)

"Es war ein wunderbares Konzert"


Der Männergesangverein Hecklingen präsentiert sich in der evangelischen Kirche in Malterdingen von seiner vielfältigen Seite.


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Überzeugten beim gemeinsamen Auftritt in Malterdingen: der Spielkreis des Mandolinen- und Gitarrenvereins Kiechlinsbergen und der Männergesangverein "Lichteneck" Hecklingen. Foto: Werner Schnabl


"Es war ein wunderbares Konzert", schwärmten Zuhörer nach dem Konzert des Hecklinger Männergesangvereins "Lichteneck" am Sonntagabend in der evangelischen Kirche in Malterdingen. Neben den Hecklingern hatten dabei auch der Männergesangverein "Eintracht" Malterdingen und der Spielkreis des Mandolinen- und Gitarrenvereins Kiechlinsbergen ihre Auftritte.

Beim anschließenden Umtrunk vor der Kirche taten viele Zuhörer ihre Meinung zum Konzert kund: "Gewaltig", "beeindruckend", "berührend", hieß es da. Stimmgewaltige Choräle, großartige Formationen und ein begeistertes Publikum - so ließe sich das eineinhalbstündige musikalische Erlebnis anlässlich des 130-jährigen Bestehens des MGV "Lichteneck" zusammenfassen.

Bei "Panis Angelicus" von Cesar Franck war der Solopart von Petra Rombach hörenswert. Mystisch, mit einem Hauch des Geheimnisvollen, sang der MGV "Lichteneck" mit musikalischer Begleitung durch den Spielkreis des Mandolinen- und Gitarrenvereins "Ich bete an die Macht der Liebe". Auch hier begeisterte eine Solostimme: die des Tenors Bernhard Müller.

Das "Irish blessing" war von schlichter Schönheit geprägt. Der gefühlvoll intonierte Song wird schon jetzt als neues Paradestück des Chors gehandelt. Nur wenige Momente lagen zwischen stimmungsvollen Liedern zum Mitklatschen und gefühlsbetonten Stücken, bei denen einige der Zuschauer die Augen schlossen. So auch beim Höhepunkt, als der Bette-Middler-Klassiker "The Rose" erklang.

Schon das Eröffnungsstück "Die Nacht" zeugte von einer sensiblen Feinfühligkeit in den Stimmlagen. Bei "Hebe deine Augen auf" von Felix Mendelssohn-Bartholdy verstand es die Dirigentin, ihren Sängern ausdrucksvolle Stimmen zu entlocken - und für Gänsehautfeeling zu sorgen. Im Fokus stand auch Psalm 23, "Der Herr ist mein Hirte". Im Kirchenlied geht es um das Urvertrauen des Menschen zu Gott. Der Chor setzte auch mutig heikle Satzteile des Volksliedes "Das stille Tal" um.


Auch der Malterdinger MGV begeistert das Publikum


Vielfalt auch den Part des MGV "Eintracht" Malterdingen unter der Leitung von Susanne Alberts. Das Ensemble sang sein Repertoire einfühlsam, zuweilen auch mit einer gewissen stimmlichen Dramatik. "Sonntagmorgen in den Bergen", "Festgesang", "Der Lindenbaum" und "Abendfrieden" - das Publikum war begeistert.

Schließlich standen der MGV "Eintracht" und der MGV "Lichteneck" gemeinsam im Chorraum und überzeugten mit der "Motette" von Hans-Georg Nägeli, "Im Abendrot", einem stimmungsvollen Lied aus der Romantik, und "Herr meiner Güte". Jeannette Bastian dirigierte beide Chöre sicher. Die Moderation des Konzertes oblag Theresa Seng.

Schließlich standen der MGV "Eintracht" und der MGV "Lichteneck" gemeinsam im Chorraum und überzeugten mit der "Motette" von Hans-Georg Nägeli, "Im Abendrot", einem stimmungsvollen Lied aus der Romantik, und "Herr meiner Güte". Jeannette Bastian dirigierte beide Chöre sicher. Die Moderation des Konzertes oblag Theresa Seng.

Musikalisch stieg der Spielkreis des Mandolinen- und Gitarrenvereins Kiechlinsbergen mit "Gasenhawer" von Hans Newsidler in einem Arrangement von Siegfried Behrend mit schwungvollen Latin- und Jazz-Elementen ein. Das "Minuetto" von Luigi Boccherini zählt zu den berühmtesten Kompositionen der vorklassischen Epoche. Mit seinen Filmmusiken schuf sich Mikis Theodorakis selbst ein Denkmal. Das nimmermüde Genie vertonte auch "La vie s'en va", mit dem sich die Kiechlinsberger in die Herzen der Zuhörer im vollbesetzten Gotteshaus spielten.




Quelle: Badische Zeitung vom Dienstag, 03. Juni 2018 (Werner Schnabl Kenzingen)

"MGV "Lichteneck" feiert 130-Jähriges mit einem Konzert und einem Freundschaftssingen."



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Beeindruckend erfrischend im Gesang - so präsentierte sich der MGV Lichteneck bei seiner Geburtstagparty vor mehr als 500 Zuhörern. Foto: Werner Schnabl


KENZINGEN-HECKLINGEN. 130 Jahre Bestehen - das ist ein Grund zum Feiern: Das Jubiläumsfest am Freitag und Samstag war der Höhepunkt der Geburtstagsfeierlichkeiten des Männergesangvereins "Lichteneck" Hecklingen. Dazu hatte der Verein auf den Hecklinger Schlossplatz eingeladen. Eine besondere Auszeichnung gab es auch: Johannes Seng wurde für seine langjährige Sängertätigkeit ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied ernannt.

Der Präsident des Badischen Chorverbandes Hans-Peter Hartung gratulierte dem MGV "Lichteneck" um Jubiläum. Johannes Seng überreichte er für 40 Jahre Chorgesang die goldene Sängernadel. Andreas Hämmerle, beim MGV Vereinssprecher und Vorsitzender für den Bereich Verwaltung, gratulierte ebenfalls. Johannes Seng ist nun das jüngste Ehrenmitglied des MGV.

Singen ist die Leidenschaft der Hecklinger Sänger. Das war beim Konzert am Samstagabend auf dem Schlossplatz in Hecklingen zu spüren. 13 Chöre - und damit mehr als 400 Sänger - beeindruckten mit ihren vielseitigen Darbietungen auf ganzer Linie. Theresa Seng führte gekonnt durch das abwechslungsreiche Programm.

Dieses war straff durchorganisiert. Die Formationen hatten im Durchschnitt eine knappe Viertelstunde, um ihre Gratulationen vor mehr als 500 Zuhörern loszuwerden. Den gelungenen Auftakt lieferte das "Hecklinger Heimatlied". Mit Guiseppe Verdis "Teure Heimat" blieb der MGV beim Thema Heimat. Mit dem katholischen Kirchenchor aus Hecklingen ging es weiter - mit durchweg weltlichem Liedgut.

Bürgermeister-Stellvertreter Günter Krug machte dem MGV "Lichteneck" ein großes Kompliment: "Die 130 Jahre sieht man euchwahrlich nicht an", sagte er. Der Hecklinger Ortsvorsteher Hubert Herr sagte, der Männerchorgesang habe sich zu beachtlicher Größe entwickelt. In anderen Regionen stagniere oder sinke die Mitgliederzahl. Hecklingen bilde hier eine Ausnahme, so Herr. Der älteste kulturelle Verein vor Ort sei ein Juwel. Hans-Peter Hartung, der Präsident des Badischen Chorverbandes, ergänzte: " Singen hält jung, man sieht und hört es. Hier wird mit Leib und Seele dem Gesang gefrönt."

Den wortreichen Lobeshymnen folgte über vier Stunden ein bunter, zeitloser Liederreigen, der die Zuhörer begeisterte. Der MGV "Teutonia" Reute, der "Liederkranz" im Duett mit "Li-Chörchen" aus Wagenstadt sowie die gleichnamigen Formationen "Sängerlust" aus Sulzbach und Oberhausen waren nach Hecklingen gekommen, um dem MGV musikalisch zu gratulieren.

Im zweiten Teil des Abends traten der MGV "Rheintreue" Weisweil, der "Schutterbund" Schuttertal, die "Eintracht" Malterdingen und der "Liederkranz" Heimbach auf. Die Formation "Frohsinn" aus Kiechlinsbergen, die Chorgemeinschaft Schallstadt-Wolfenweiler-Ebringen und der Frauenchor "Herzdamen" aus Köndringen rundeten das Programm ab. Alle Formationen beeindruckten mit ihren Darbietungen aus den unterschiedlichsten Genres.

Andreas Hämmerle zeigte sich zu später Stunde vollauf zufrieden mit dem Freundschaftssingen. Der MGV habe, sagte er, gezeigt, dass er keine abgestaubte Clique verkörpere, sondern sich in vielen Musikstilen wohlfühle. Von Pop-Musik bis Klassik, vom Volkslied bis zu jazzigen Rhythmen und zum Rock werde alles gesungen.

Apropos Rock: Tags zuvor, am Freitagabend, hatten bereits John Amann und The Legends mehr als 400 Zuhörer auf dem Hecklinger Schlossplatz begeistert. Die letzte Zugabe erklang erst gegen ein Uhr aus den Lautsprechern.

Der MGV hat aber noch nicht genug: Die Festlichkeiten zum 130-jährigen Bestehens sollen im November mit einer Karaoke-Party im Schlosskeller endgültig ausklingen.