Herzlich Willkommen auf der Website des MGV Lichteneck Hecklingen 1888 e.V.

Quelle: Badische Zeitung vom Mi, 10. Mai 2017

"Tosender Beifall belohnt die Sänger"


Beim Frühjahrskonzert begeisterten der Gesangverein Malterdingen und die Gastchöre aus Hecklingen und Breisach das Publikum.


Ups, wo ist das Bild ???

Hoch die Hüte: Besondere Showeinlage beim Frühjahrskonzert des Gesangvereins Eintracht Malterdingen
Foto: Dieter Erggelet


MALTERDINGEN. Vielfältiger hätte der musikalische Blumenstrauß, den der Gesangverein Malterdingen den vielen Besuchern beim Frühjahrskonzert in der Festhalle präsentierte, kaum sein können. Den Gästen boten sich Lieder und Songs, dass einem der Hut hochging.

Einen gleichnamigen Titel, aus den 1940er-Jahren nahmen die Sänger wörtlich und erschienen mit Zylinder und aufgeklebten Schnauzbärten auf der Bühne. Moderatorin Iris Schillinger und der Vorsitzende des Männergesangvereins, Fritz Mundinger, führten gekonnt und souverän durchs Programm.

Es wurde gleich turbulent: 22 Kinder stürmten die Bühne. Der Chor der Grundschule Malterdingen unter der Leitung von Daniel Himmelseher sorgte für einen herzerfrischenden Auftritt. Die Kinder begeisterten mit einer Variation von Boogie Woogie und einer Interpretation des Ohrwurms "Schön ist es auf der Welt zu sein" von Roy Black. Es folgte ein musikalisches Experiment: Alemannisch trifft Plattdeutsch. Es gelang. Daniel Himmelseher erklärte kurz den Refrain des plattdeutschen Liedes "Herrn Pastor sin Kuh" - und alle sangen mit. Danach besangen der Männerchor und Prochanto sangen gemeinsam mit dem Schulchor die Geschichte vom Storch und der blinden Schleiche.

Tradition trifft Moderne, das war das ungeschriebene Motto der Sänger aus der Nachbarschaft: Der Männergesangverein Lichteneck aus Hecklingen unter der Leitung von Musikpädagogin Jeanette Bastian zelebrierte pure Lebensfreude, zum Beispiel mit "Bella Blonda", mit Liedern, die das Frühlingserwachen in poetischen Texten beschreiben oder einem Tango mit dem gewissen Timbre an Verführung. Wo es um Verführung geht, soll der Teufel nicht weit sein. Mit gewissem Augenzwinkern trug das Ensemble das Volkslied "Wenn der Teufel singen könnte" vor. Mit tosendem Beifall nach "Mahna, Mahna" wurden die Sänger aus Hecklingen verabschiedet.

Solistinnen sorgen für das I-Tüpfelchen

Das Lied "Amazing Grace" präsentierte der Chor Procanto gemeinsam mit dem Männerchor. Dirigentin Susanne Alberts bewies Multitaskingfähigkeiten: Im linken Arm hielt sie ihren Sohn Florian, mit dem rechten Arm dirigierte sie die beiden Chöre. Inbrunst und Leidenschaft, Erinnern und Abschied - das alles verkörpert der Hit "My Way", der eng mit dem Namen Frank Sinatra verbunden ist. Gefühlvoll bot der Männerchor dieses Lied dar. Es folgte das Trinklied aus dem Piermont, "Nachbar, Bruder, mein Glas ist leer".

Höhepunkt der Liedbeiträge vom Malterdinger Chor Procanto unter der Leitung von Raffaela Dilles war "Gabrielas Song" aus dem schwedisch-dänischen Filmklassiker "Wie im Himmel". Spannend kurz und prägnant erklärte Chormitglied Sabine Schwer die einzelnen Stücke. Nach bravourös vorgetragen Stücken aus dem Fantasyfilm "Avatar" ging es nach Afrika. Johannes Jäck entpuppte sich als wahrer Zauberer an der Beatbox. Lediglich das Mikrofon diente ihm als Hilfsmittel, um beispielsweise Regengeräusche zu imitieren. Die Solistinnen Marion Wickersheim und Sabrina Mattmüller sorgten für das I-Tüpfelchen in diesem musikalischen Gesamtkunstwerk. Begeisterungsstürme der Besucher waren der Lohn für die Monate lange Probenarbeit

Den Abend rundeten Chor'n More, die Gäste aus Breisach, ab. Frühlingshaft zart wirkte das Outfit des Chors, Lebensfreude pur bedeuteten die gesungenen Titel, die Chormitglied und Malterdinger Gemeinderätin Kirsten Grafmüller vorstellte. Dirigentin Laura Bollack fieberte mit, als sie Stücke wie "Let's Get Loud" von Jennifer Lopez begleitete. Ein Lady-Gaga-Medley und eine Zugabe mit einer bravourösen Solopartie von Lisa Stürmer sorgten für viel Applaus.

Ehrungen: Hubert Herr von der Chorgruppe Breisgau Nord und Gesangvereinsvorsitzender Fritz Mundinger würdigten langjährige Sänger: Seit 60 Jahren sind Manfred Zipse, Walter Zipse und Heinz Schmidt dabei, seit 65 Jahren Erwin Ehret.




Quelle: Badische Zeitung vom Mo, 27.03.2017

"Junger Chor mit viel Elan"


Männergesangverein "Lichteneck" Hecklingen zieht Jahresbilanz / Dirigentin lobt ihre Sänger.


KENZINGEN-HECKLINGEN. Bei der Generalversammlung des Männergesangsvereins MGV Lichteneck im Gasthaus Adler präsentierte sich ein außergewöhnlich junger Sängerbund mit umfangreichem Repertoire. Dirigentin Jeanette Bastian hat sich als Nachfolgerin von Claus Schaeffer bewährt.

Verwaltungsvorstand Andreas Hämmerle berichtete über vielfältige Unternehmungen, Auftritte und musikalische Kooperationen, die 2016/17 das kulturelle Leben in und um Hecklingen bereichert hatten. Höhepunkt war das Weihnachtskonzert, welches der MGV Lichteneck gemeinsam mit dem Gemischten Chor Nordweil in der Kenzinger Stadtkirche gegeben hatte und dessen musikalisches Gelingen und Besucherzuspruch alle Erwartungen übertroffen hatte.

Johannes Seng, zuständig für die Chorbetreuung, berichtete von stabilem Sängerfleiß bei 52 Auftritten und Proben gegenüber 46 im Vorjahr. Ein Neumitglied rundete den Chor auf 30 Stimmen auf. Bernhard Herr war mit nur einer Fehlprobe der fleißigste Sänger. Mit einem Lied gedachten die Anwesenden der verstorbenen Sängerkollegen.


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Walfried Müller wurde für 25 Jahre geehrt.
Foto: Ute Schöler



Seng dankte allen privaten und öffentlichen Unterstützern sowie der Dirigentin Jeanette Bastian, die das musikalische Erbe von Claus Schaeffer hervorragend weiter führe.

Die seit 2016 amtierende Dirigentin lobte die MGV-Sänger begeistert: Tatsächlich hänge vom Probenbesuch sehr viel ab, und so mache die Arbeit in Hecklingen richtig Spaß. "Die Anwesenheit ist grandios", sagte Jeanette Bastian, zumal der MGV ein ausgesprochen junger Chor mit vielen Berufstätigen sei. Ein Repertoire von gewiss 400 Liedern, welches Claus Schaeffer mit dem Chor gepflegt habe, gebe es sehr selten.

Die MGV-Finanzen, vorgestellt von Bernhard Müller, sind durch notwendige Ausgaben derzeit angespannt, so dass mit Bewirtungen, etwa bei den Hecklinger Gartentagen und beim Fahnenhock am Vatertag, wieder Einkünfte erwünscht sind. Kassenprüfer Werner Seng bescheinigte eine einwandfreie Buchführung.

Die neue Vereinsleitung durch vier gleichberechtigte Vorstände hat sich bewährt, so dass die gesamte Vorstandschaft sowie deren Vertreter auf Antrag von Ortsvorsteher Hubert Herr einstimmig entlastet und wiedergewählt wurden.

Daniel Meier, im Vorstand zuständig für den Bereich Veranstaltungen, kündigte zwei Frühjahrskonzerte in Malterdingen am 6. Mai und Gündlingen am 13. Mai an, sodass im April eine intensive Probenphase bevorstehe. Ende Juni beteiligt sich der MGV am historischen Stadtfest in Kenzingen.

Ein Vereinsziel bleibt, weitere Mitsänger zu gewinnen, was auch das neue, von Evelyn Kopp entworfene Logo und die neuen Polo-Shirts unterstreichen. Das umfangreiche Repertoire soll durch frisches Liedgut erweitert werden, damit sich auch jüngere Mitsänger wohlfühlen. Die vierte Karaoke-Nacht des MGV am vergangenen Freitag mit Schlagern, Pop- und Rocksongs bis in die frühen Morgenstunden war ein "toller Erfolg", so die Auskunft auf BZ-Nachfrage. Die Veranstaltung soll im November 2017 im Gewölbekeller des Schlosses wiederholt werden.

Walfried Müller, seit 25 Jahren im zweiten Tenor aktiv sowie stellvertretender Notenwart und Beisitzer, wurde mit der silbernen Ehrennadel und Urkunde des Chorverbands Breisgau geehrt.




Quelle: Badische Zeitung vom Do, 23.02.2017

Hesch noch niä ä Gips agschweißt?"


Vorfasnächtliches Werkeln der Wagenbauer: Ein Besuch bei den Akteuren des Männergesangvereins in Hecklingen.


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In der alten Kronescheune werkeln elf Aktive vom MGV an einem ortspolitischen Thema. | Foto: Ute Schöler


KENZINGEN-HECKLINGEN. Vor den großen Fasnachtsumzügen sind diese Woche besonders in den Dörfern die Wagenbauer geheimnisvoll aktiv. Die BZ hat eine Gruppe des Männergesangvereins (MGV) in Hecklingen besucht.

Düster und regnerisch ist's an diesem vorfasnächtlichen Abend beim Hecklinger Bärenbrunnen, doch in der alten Krone-Scheune brennt noch Licht. Zwei Neonröhren erhellen uriges Eichengebälk und Sandsteinmauern. Man läuft auf Erdboden mit Strohresten. Es riecht echt. "Die Schiere isch 250 Johr alt", sagt jemand. Walfried Müller, sonst tätig in der Emmendinger Stadtverwaltung, erklärt die Fasnachtsgeschichte seines Ortes: Zunächst habe es nur Tanz und Schnurrwieber gegeben, die von Wirtschaft zu Wirtschaft zogen - früher noch Adler, Bären und Ochsen. 1968 hatten Familien, Jahrgangsgruppen und Vereine den ersten Umzug veranstaltet.

In der Scheune hieven zwei Sängerkollegen des Männergesangvereins einen grünen Traubenbottich von der Bühne und platzieren ihn auf dem Traktoranhänger, der als rollende Plattform dienen soll. Spanplatten werden mit der Stichsäge gerundet, Dachlatten routiniert von Hand abgelängt.

Dann heißt es "Schrübe" und flott ist das Grundgerüst zusammengezimmert. "Für das Rohr brauchen wir die Flex", sagt jemand. Minuten später sprühen im Hof die Funken und das alte Ofenrohr wird passend zugerichtet. Jemand stimmt ein Liedlein an, doch jetzt macht keiner mit. "Donnerstags haben wir Probe im Gasthaus Adler. Mitsänger sind jederzeit herzlich willkommen", sagt Müller und betont, dass die Altersspanne im MGV von 40 bis 84 reiche.

Die Stimmung ist bestens, die Rollen klar verteilt. Die fachgerechte Konstruktionszeichnung stammt vom 70-jährigen Scheunengastgeber Bernhard Herr, im Verein zweiter Bass und jahrelanger Rechner. "Soviel Heber sott me manchmal daheim ha", frotzelt einer der handwerklich Begabteren zu den Umherstehenden, die eifrig kommentieren. "Wo ischs Holzschweißgerät?", ruft einer. "Hesch noch niä Gips aagschweißt?", erwidert ein anderer lachend. Der Versicherungsfachmann im Team, petera Meier, ist fürs Malern zuständig, krönender Abschluss der Bauarbeiten am Samstag.

Was den Weibern die "Fasnachtskischte" mit Klamotten, das ist den meist männlichen Wagenbauern die Materialsammlung in der Scheune. Weggeschmissen wird nichts. Das alte Ofenrohr war bei einem früheren Umzug schon als Kanonenrohr im Einsatz.

Während die junge Wagenbauertruppe bei der Feuerwehr bewusst unpolitisch bleibt, kommentieren die Wagen von MGV, Musik- und Sportverein gerne das Ortsgeschehen oder gesellschaftliche Entwicklungen. Das Werkeln läuft natürlich geheim. Beim Umzug macht auch die reundschaftliche Konkurrenz mächtig Spaß.

Der Hecklinger Umzug hat bis heute eine besonders familiäre Atmosphäre. Stets sind es mehr Mitwirkende als Zuschauer, Probleme mit discolauten Lärmanlagen gab es bislang nicht. Zwei Wochen vorm Fasnachtsmontag trifft sich bei Mitsänger Werner, wer aus dem 29 Männer starken Sängerverein mitwerkeln möchte.

"2014 haben wir den Bischof von Limburg gemacht, der für Millionen gebaut hat. In der Soutane ist er in der Badewanne gesessen und mit Apfelpflückersäckle haben wir für die arme katholische Kirche gesammelt", erzählt Bernhard Müller, zuständige für die Finanzen der Sänger.

Der jüngste Mitwirkende und Gastexperte ist dieses Jahr ein Student aus Malaysia, genannt Jackie, der während seines Praktikums bei Sick in Waldkirch bei Johannes Seng wohnt, der auch die Hecklinger Fasnachtsfigur Brunneglutteri aus einem Sturmholz-Pappelstamm geschnitzt hat. Hat der Gast schon Hecklingerisch gelernt? "ä Gläsli Wii", antwortet Jackie lachend.

In einer Pause betrachtet die Runde das angefangene, noch ziemlich rätselhafte Werk: "Sieht us, wie ne G'fängnis für ä Bottich", kommentiert einer. "Das wäre doch auch ein gutes Thema gewesen", sagt ein anderer. "Wo das doch bald nur noch mit Vollherbstern läuft."

Doch wofür sind wohl die grünen Plastikkannen ohne Boden, sollen sie etwa als Helme dienen? Versuchsweise setzt ein Mitwirkender sich das Gartengerät auf den Kopf. Scherzend berät man über Ausblick und Luftzufuhr. Ganz gewiss wird es lustig, passende Lieder werden noch gesucht.

Info: Fasnetumzug am Sonntag 26.02.2014, 14.11 Uhr, Treffpunkt beim Schloss




Quelle: MGV Lichteneck Intern vom Fr, 17 Februar 2017

"Tolle Stimmung beim MGV Lichteneck Fasnetobe"


Am Freitag, 17.02.2017 fand wieder, als besonderes Highlight des Vereinslebens des MGV Lichteneck, der traditionelle Fasnetobend im Proberaum im Schloss statt.


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Tolle Stimmung Foto: Vereinsintern


Bereits die Begrüßung und Eröffnung durch Johannes Seng mit "Der G'sangverein isch mi Lebe! …" sorgte für beste Stimmung bei den Sängern. Die obligatorische Begrüßung des weiblichen Anhangs mit einem Glas Sekt sorgte dann auch bei den Damen im Saal für die richtige Einstimmung auf den närrischen Abend.

Bevor die beiden Musiker Werner und petera zum ersten Tanz aufspielten, konnten sich alle am vom Partyservice Gruninger angerichteten und leckeren Buffet mit Köstlichkeiten, wie Lachs, gefüllten Schnitzel, Nudeln, Spinatbällchen, … gütlich tun.

Besondere Highlights des Fasnetobend waren dann die zahlreiche Auftritte, die mit einem Besuch der Weinkönigin (Andreas Hämmerle) begann. Im Anschluss sorgte Leo Strittmatter mit Schosolosa für tobende Stimmung im Saal, während beim Auftritt der "alten Menschen" (Matthias Hämmerle, Eugen und Stefan Götz mit ihren Frauen) vor Lachen kein Auge trocken blieb. Zwei Indianer (Andreas Hämmerle und Patrik Hirschbolz) überlegten, ob sie nicht aus Amerika auswandern sollen und fanden den MGV als lohnend Ziel, bevor die Stimmung im Saal durch mitsingen des Refrains "Er isch e Dubel, …" beim vorgetragenen Lied von Amand Müller, Eugen Müller und Claus Schäffer einen weiteren Höhepunkt erreichte, denn Singen ist bekanntlich der MGV-ler Lust. Und genau darum haben sich auch Bernhard Müller, der unbedingt zur Probe wollte und seine Käthe "gestritten", was für viele Lacher im Saal sorgte. Zum Abschluss flog Leo Strittmatter mit Marion Müller in die Heimat und die Sänger waren wieder in ihrem Element.

Zwischen den Auftritten sorgten die Musiker für hervorragend Stimmung im Probelokal mit Schunklern, Polonaisen und Tanzrunden. Und zwischen den Tanzrunden sorgte Theresa Seng an der Theke dafür, dass keine Kehle trocken bleiben musste.

Zu später Stunde wurden Kaffee, Kuchen und eine wundervolle Käseplatte aufgetischt, an der kaum einer vorbei kam.

Noch lang konnte man fröhliches Gelächter und stimmungsvolle Gesänge aus dem Probelokal des MGV Lichteneck hören, ehe der wieder sehr gelungen traditionelle Fasnetobend erst in den frühen Morgenstunden ausklang.




Quelle: MGV Lichteneck Intern vom Sa, 14 Januar 2017

"MGV Lichteneck Winterwanderung"


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Gruppenbild für den Vorstand Andreas Hämmerle der wegen einer Grippe nich mitwandern konnte


Am Samstag, 14.01.2017 fand die diesjährige Winterwanderung des MGV Lichteneck Hecklingen statt.
Um 14 Uhr wurden die Sänger mit Anhang am Probelokal im Schloss von der Vorstandschaft mit einem kleinen "Startpiloten" begrüßt.
Nachdem sich ein kurzer Schneeschauer rechtzeitig wieder gelegt hatte, machte sich die Wandergruppe über den Kinderwagentauglichen "Prozessionsweg" auf in Richtung Burg.
Von dort ging es weiter bis zur Ziebold-Linde.

Durch die sehr gute Fernsicht konnte man von der Ziebold Linde aus das Straßburger Münster, die Vogesen und das Freiburger Münster sehen und die Sänger mit Frauen und Kindern konnten sich dabei am von Matthias Hämmerle bereits entfachten und lodernden Feuer aufwärmen, während sie zudem selbst gebackenen Kuchen von Sängerfrau Regina Meier genießen.

Matthias Meier führte gekonnt und mit allerlei neuen Informationen für die Sänger und ihre Frauen durch eine kleine, aber feine Weinprobe. An deren Ende alle von der Qualität und dem Geschmack der Hecklinger Weine nur schwärmen konnten.

Nach diesem geschmacklichen Erlebnis konnte beim weiter wandern nochmals die wundervolle Aussicht genossen werden, denn die Sonne ließ die Vogesen hell erstrahlen.

Auf dem Weg nach Kenzingen wurde bei der Kuppelburg eine kleine Pause eingelegt. Für viele der Wanderer war dies der erste Besuch auf dem Gelände der ehemaligen Burg Kenzingen, von deren Burganlage allerdings nichts mehr erhalten ist. Nur noch ein kleines steinernes Häuschen mit historisch gestaltetem Stufengiebel erinnert an die ehemalige Spornburg.

Von dort machten sich die Sänger mit Anhang auf den letzten Abschnitt ihrer Winterwanderung, die im Gasthaus Beller in Kenzingen, wo man schon erwartet wurde, endete. Im Gasthaus konnte sich, die inzwischen wieder hungrige Wanderschar stärken. Anschließend wurde von den Sängern immer wieder eine freudige Weise angestimmt und somit die mitgereiste Familie, sowie die weiteren Gäste unterhalten. So ließ man in geselliger Runde den Abend ausklingen und wanderte teils vor, teils während und teils nach einem heftigen Schneegestöber nach Hecklingen zurück.

Ein wirklicher gelungener Tag.